Auslaufbucht und Auslaufbauwerk zwischen Markkleeberger See und Kleiner Pleiße
Hier wird die Auslaufbucht des Markkleeberger Sees zur Kleinen Pleiße angelegt.
Die Umfahrung des Uferwegs im Bereich der Baustelle.
Seit 1. Juni 2011 wird zwischen Kleiner Pleiße und Markkleeberger See die Auslaufbucht errichtet, über die künftig das Überschusswasser vom Störmthaler bzw. Markkleeberger See abgeleitet wird. Die Baumaßnahme umfasst das Anlegen molenartiger Bauwerke zum Schutz vor Sedimenteintrag in den Auslaufbereich sowie die Böschungssicherung der westlich und östlich angrenzenden Uferbereiche. Die beiden zu errichtenden Molen werden ca. 25 Meter lang und schließen an die Böschungen neben dem geplanten Auslaufbauwerk an. Die Molenbauwerke werden durch Steinschüttung aus Wasserbausteinen (35 bis 100 cm Durchmesser) hergestellt. Die Molenkrone wird 2 Meter breit. Damit ergibt sich eine maximale Höhe der Steinschüttungen im Bereich des Molenkopfes von knapp 3 Metern.
Eine während der Bauzeit (bis voraussichtlich Ende August 2011) erforderliche Spundwand dient als Baugrubensicherung für das Herstellen des künftigen Auslaufbauwerkes, das im Anschluss an diese Maßnahme ab Herbst dieses Jahres errichtet wird.
Im unmittelbaren Baustellenbereich befinden sich die öffentlichen Straßen „Franz-Etzold-Straße“
und „An der Pleiße“ sowie der Badestrand an der Seepromenade. Hier kann es wegen der Bauausführung
zu vorübergehenden Einschränkungen bzw. Lärmbelästigungen kommen. Für die Nutzer des Uferrundweges
wurde eine Umfahrungsmöglichkeit im Bereich Baustelle gebaut.
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Braunkohlen-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) bittet in ihrer
Eigenschaft als Bauherr die Anwohner und die Besucher am Ostufer des Markkleeberger
Sees um Verständnis für die Folgen der Baumaßnahmen.






