Auslaufbucht und Auslaufbauwerk zwischen Markkleeberger See und Kleiner Pleiße
Zwischen Juni und August 2011 wurde zwischen Kleiner Pleiße und Markkleeberger See die
Auslaufbucht errichtet, über die künftig das Überschusswasser vom Störmthaler bzw. Markkleeberger
See abgeleitet wird. Die Baumaßnahme umfasst das Anlegen molenartiger Bauwerke zum Schutz vor
Sedimenteintrag in den Auslaufbereich sowie die Böschungssicherung der westlich und östlich
angrenzenden Uferbereiche. Die beiden zu errichtenden Molen werden ca. 25 Meter lang und schließen
an die Böschungen neben dem geplanten Auslaufbauwerk an. Die Molenbauwerke werden durch
Steinschüttung aus Wasserbausteinen (35 bis 100 cm Durchmesser) hergestellt. Die Molenkrone wird 2
Meter breit. Damit ergibt sich eine maximale Höhe der Steinschüttungen im Bereich des Molenkopfes
von knapp 3 Metern.
Eine während der Bauzeit erforderliche Spundwand dient als Baugrubensicherung für das
Herstellen des künftigen Auslaufbauwerkes, das im Anschluss an diese Maßnahme ab Herbst dieses
Jahres errichtet wird.
Ab Oktober 2011 bis ca. März 2012 wird die Firma HEILIT Umwelttechnik GmbH das eigentliche Auslaufbauwerk errichten. Den Auftrag für die Steuerungstechnik erhielt die Firma ALLTEC.
Achtung Lärmbelästigungen
Im unmittelbaren Baustellenbereich befinden sich die öffentlichen Straßen „Franz-Etzold-Straße“
und „An der Pleiße“ sowie der Badestrand an der Seepromenade. Hier kann es wegen der Bauausführung
zu vorübergehenden Einschränkungen bzw. Lärmbelästigungen kommen. Für die Nutzer des Uferrundweges
wurde eine Umfahrungsmöglichkeit im Bereich Baustelle gebaut. Die Lausitzer und Mitteldeutsche
Braunkohlen-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) bittet in ihrer Eigenschaft als Bauherr die Anwohner und
die Besucher am Ostufer des Markkleeberger Sees um Verständnis für die Folgen der
Baumaßnahmen.














