28. Juli 2010

Richtkrone schwebt über Vereinssporthalle in Gaschwitz

Ein Hoch auf den Rohbau.

Richtfest für die neue Vereinssporthalle in Markkleeberg Gaschwitz. Der Rohbau für die Einfeldturnhalle in Stahlbauweise ist fertig.

„Am 16. April trafen wir uns hier zur Grundsteinlegung“, erinnerte Markkleebergs Oberbürgermeister, Dr. Bernd Klose, an den Baubeginn. „Nach nur drei Monaten Bauzeit feiern wir heute schon das Richtfest.“ Die Wände sind hochgezogen, das Dach aufgesetzt. Die Innenaufteilung ist bereits erkennbar – und damit auch, wo das Sportgeschehen künftig in der Halle stattfindet.

„Vor einigen Jahren mussten wir uns überlegen, was mit der alten Halle passieren soll“, so Dr. Bernd Klose mit Blick auf die neben dem Neubau noch stehende, marode Halle. Damals sei der Plan eines ersatzlosen Abrisses der alten Turnhalle auf großen Widerstand der Gaschwitzer Einwohner gestoßen. Durch Fördermittel aus dem Programm „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) konnte der Bau einer neuen Vereinssporthalle realisiert werden.

Günter Schwarze, Ortsvorsteher in Gaschwitz, stellte zufrieden fest: „In Gaschwitz geht es voran. Und ich wünsche mir, wenn alles fertig ist, dass die Gaschwitzer aktiv am Stadt- und Vereinsleben teilnehmen.“

Laut Planung soll die neue Turnhalle voraussichtlich Mitte September diesen Jahres fertig gestellt sein. Auf rund 750 Quadratmetern Spielfläche können die Nutzer dann in der Halle alle Ballsportarten (außer Handball) spielen. Bis es soweit ist, müssen die Bauarbeiter weiter in die Hände spucken. Im 2. Bauabschnitt sind neben dem Abriss der alten Turnhalle und Arbeiten an der neuen Halle noch Erschließungsmaßnahmen vorgesehen. So sollen Straßen und Wege, Grünflächen und Stellplätze für Fahrräder und Autos angelegt werden.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens werden sich voraussichtlich auf 1,78 Millionen Euro belaufen. Aus dem EFRE-Programm fließen davon rund 1,124 Millionen Euro in das Bauprojekt.

MDV-Fahrtenplaner

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung